| Da man in Wasserbetten einen ausgesprochen ruhigen Schlaf hat, kommt es selten vor, dass man sich rege herumwälzt. Daher braucht man auch keine Angst zu haben, dass ein solches Bett ständig wackelt und schwingt. Bei der Entscheidung für eine bestimmte Beruhigungsstufe muss man jedoch beachten, dass es keine einheitlichen Vorgaben für Hersteller gibt. Stufen kann entweder in Prozent erfolgen oder die Anzahl der verwendeten Vlieseinlagen wird angegeben. Das bedeutet, dass die Abstufungen bei jedem Fabrikanten anders sein können. Daher sollte man vor dem Kauf nach Möglichkeit entweder Probeliegen oder sich nach der so genannten Nachbewegungszeit richten. Diese wird entweder vom Hersteller angegeben oder man überprüft sie selbst, indem man sich in das Wasserbett legt und von da an die Zeit misst bis die Matratze sich wieder vollkommen beruhigt hat. Da Wasser sich nicht abnutzen kann, braucht man es auch nicht zu wechseln, wenn man nicht gerade umziehen möchte. Der Liegekomfort und die Vorteile der Matratze bleiben also erhalten. Die Lebensdauer kann daher mehrere Jahrzehnte betragen, also ein Vielfaches eines herkömmlichen Bettes. Beim Kauf sollte man allerdings darauf achten, dass die Matratze erst kürzlich hergestellt wurde oder auf Grund der Bestellung angefertigt wird. Schließlich kann das Material durch längere Lagerzeit beschädigt worden sein. Außerdem sind günstige Angebote meist auf einen Qualitätsverlust zurückzuführen. Hier sollte man lieber mehr Geld ausgeben, als dass man danach den Ärger hat. Im Idealfall hat sich der Hersteller einer freiwilligen Qualitätsprüfung unterzogen und kann seine Produkte mit einem Qualitätssiegel kennzeichnen. Ebenso muss der Service stimmen. Wasserbetten sind zwar in der Regel sicher, dennoch sollte der Verkäufer einen Notfallservice , sowie Hilfe beim Aufbau gewährleisten können. |